HP-Besucher
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45 Kunstschaffende haben
eine neue Heimat gefunden.
Maler, Bildhauer,
Fotografen und auch zwei Glaskünstler sind jetzt in das
Atelierhaus eingezogen, das die Stadt Düsseldorf
langfristig angemietet hat. Alle Altersgruppen sind
vertreten. In der Regel haben die Künstlerinnen und Künstler
an der Kunstakademie Düsseldorf studiert. Stipendiaten des
Düsseldorfer Kunstvereins erhalten ebenfalls einen
Arbeitsplatz im Atelierhaus Walzwerkstraße.
Das neue Künstlerzentrum in
Reisholz bietet ideale Bedingungen. Nicht nur Arbeitsräume
sondern auch Lagerflächen, für die es in Düsseldorf eine
große Nachfrage gibt, stehen an der Walzwerkstraße zur
Verfügung. Äußerlich hat sich das Haus sehr gemausert, es
erhielt einen fast himmelblauen Anstrich, Teile des Gebäudes
wurden in ultramarinblau gestrichen, so dass das Atelierhaus
weithin sichtbar ins Auge fällt.
Die Infrastruktur in Reisholz
ist für die Künstler gut. Der Standort Walzwerkstraße ist
mit der S-Bahn in rund zehn Minuten vom Hauptbahnhof aus zu
erreichen. Der Anschluss zur Autobahn ist nah, und die
angrenzende Henkelstraße hat noch eine urbane Struktur wie
Künstler sie mögen.
Erstmals werden sich die Künstlerinnen
und Künstler im Atelierhaus anlässlich der Aktion
"Kunstpunkte" im August (Wochenende 18./19.
August) der Öffentlichkeit präsentieren.
Sieben weitere
Ateliers werden derzeit fertiggestellt und können ab 1.
September vermietet werden. Für interessierte Künstler
gibt es Besichtigungstermine, die unter Telefon
0211/89-96110 (Karin Rauers) vereinbart werden können. Die
Ateliers werden bevorzugt an Absolventen der Kunstakademie
vergeben.
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Hintergrund-Informationen
Die Bereitstellung von Atelierraum hat in
Düsseldorf eine lange
Tradition, weil durch die Kunstakademie stets Arbeitsmöglichkeiten
für Künstler nachgefragt werden. Im Rahmen der Künstlerförderung
hat die Stadt immer wieder
Gebäude für Künstler
angemietet oder aus eigenem Bestand zur Verfügung gestellt.
Derzeit gibt es rund 370 städtische Ateliers, die aber kaum
ausreichen, den Bedarf an bezahlbarem Atelierraum zu decken.
Denn in Düsseldorf leben etwa 1.800 Künstlerinnen und Künstler,
und die "Nischen" auf dem freien Immobilienmarkt
werden immer rarer.
Daher kam das Angebot des Eigentümers, der bereits das
Atelierhaus an der Lierenfelder Straße langfristig der
Stadt zur Verfügung gestellt hat, mit der ehemaligen
Leitz-Fabrik gerade richtig.
In der Düsseldorfer Innenstadt
gibt es immer weniger geeignete Räumlichkeiten und so
weichen die Künstler, wie etwa in Paris oder Tokio auch,
zunehmend in ehemalige Industriegebäude der Außenbezirke
aus.
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